Entstehung und Entwicklung
Der 1920 eröffnete Friedhof dokumentiert die Friedhofsreform des frühen 20. Jahrhunderts. Mehrere Gedenkfelder erinnern an Kriegstote, KZ-Opfer und Zwangsarbeiter.
Der Standort liegt in Seelhorst, Stadtbezirk Döhren-Wülfel.
Mit rund 62 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Stadtfriedhof Seelhorst vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Garkenburgstraße 43, 30519 Hannover verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Reformfriedhof mit klaren Wegeachsen, buddhistischer Abteilung, Kindergrabfeldern, Kriegs- und KZ-Gedenkstätten sowie dem naturnahen Seelwald.
Auf Stadtfriedhof Seelhorst bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 23 Orientierungspunkten, darunter Haupteingang Garkenburgstraße, Neue Kapelle, Übersichtsplan 2, Gedenkstele für die Opfer beider Weltkriege. Achten Sie bei einem Rundgang über Stadtfriedhof Seelhorst auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Stadtfriedhof Seelhorst verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Wilhelm Fahlbusch. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.